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1913 | in Berlin geboren |
1938 - 1945 | in Haft wegen seiner sozialdemokratischen Überzeugung |
1946 - 1947 | Mitglied des württembergischen Landtages |
1947 - 1949 | Landrat im Landkreis Tuttlingen |
1949 - 1967 | Bundestagsabgeordneter der SPD |
seit 1957 | Stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion |
1964 | Wahl zum Fraktionsvorsitzenden |
1967 | Erler galt nach der Bundestagswahl 1965 als wichtigste sozialdemokratische Führungsperson, doch er starb bereits 1967 |
Ein relativ neutraler Beobachter, der Chef der französischen Militärregierung in Tuttlingen, J.L. Estrade, schrieb 1949 über Landrat Erler in seinen Erinnerungen:
"Kaum einige Monate nach seiner Amtseinsetzung freuen sich sogar seine Gegner, ihn an der Spitze des Kreises zu haben."